Apple hat Nutzer in 110 Ländern benachrichtigt, dass sie möglicherweise Ziel von Spionageangriffen sein könnten. Hier sind die Einzelheiten.
Apple hat gegenüber TechCrunch bestätigt, dass kürzlich eine neue Welle von Benachrichtigungen versendet wurde, um unbekannte Nutzer in 110 Ländern darauf hinzuweisen, dass sie möglicherweise Ziel von „auftragsbasierten Spionageangriffen“ sein könnten. Laut einem Bericht von TechCrunch hat Apple damit die Gesamtzahl der Länder, in denen in den letzten Jahren solche Warnungen an Nutzer ausgegeben wurden, auf über 150 erhöht. Vor etwa einem Jahr hatte Apple bereits Nutzer in 100 Ländern gewarnt, dass ihre iPhones Ziel von Angriffen geworden seien.
Das Unternehmen bestätigte zudem, dass es vor dem Krieg zwischen Israel und Iran auch mehr als zehn iranische Opfer von Cyberangriffen gewarnt hatte.
Apple warnt Nutzer in 110 Ländern vor Spionageangriffen
TechCrunch weist darauf hin, dass Apple heute auch einen neuen Unterstützungsartikel veröffentlicht hat, der den Titel „Über Apple-Bedrohungsbenachrichtigungen und wie man sich vor auftragsbasierten Spionageangriffen schützt“ trägt. In diesem Artikel wird erklärt, was die Bedrohungsbenachrichtigungen beinhalten, wie sie versendet werden und was Nutzer tun sollten, nachdem sie eine Benachrichtigung erhalten haben. Laut Apple bieten die Bedrohungsbenachrichtigungen zusätzliche Informationen und empfehlen den Nutzern, Maßnahmen zum Schutz ihrer Konten und Geräte zu ergreifen, einschließlich der Aktivierung des Sperrmodus. Apple empfiehlt dringend, dass Nutzer, die eine Benachrichtigung erhalten haben, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, beispielsweise durch die schnelle Sicherheitsunterstützung der gemeinnützigen Organisation Access Now.
Nutzer, die eine Bedrohungsbenachrichtigung von Apple erhalten haben, können jederzeit über die Website die digitale Sicherheits-Hotline kontaktieren. Externe Organisationen haben keine Kenntnis von den spezifischen Gründen, aus denen Apple Bedrohungsbenachrichtigungen versendet, können jedoch maßgeschneiderte Sicherheitsberatung für betroffene Nutzer anbieten. Das Unternehmen bietet auch allen Nutzern Leitlinien an, in denen die meisten Apple-Nutzer angeben, dass sie „nicht von auftragsbasierten Spionen ins Visier genommen werden“. Diese Leitlinien umfassen mehrere bewährte Sicherheitspraktiken: Aktualisieren Sie Ihre Geräte auf die neueste Software, um die neuesten Sicherheitsupdates zu erhalten; schützen Sie Ihre Geräte mit Passwörtern, Touch ID oder Face ID; aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihr Apple-Konto und setzen Sie ein starkes Passwort; aktivieren Sie den Diebstahlschutz für Geräte; installieren Sie Apps nur aus dem App Store; verwenden Sie starke und einzigartige Passwörter online und nutzen Sie Schlüssel, wenn verfügbar;
Öffnen Sie keine Links oder Anhänge von unbekannten Absendern.
Für den vollständigen Bericht von TechCrunch klicken Sie hier, die neue Unterstützungsseite von Apple finden Sie hier.

