Smart-TVs sind heutzutage eine gängige Ausstattung in Haushalten und Büros weltweit. Branchenforschungsinstitute prognostizieren, dass bis Ende 2026 über 50 % der Haushalte weltweit einen Smart-TV besitzen werden. Die Beliebtheit von Smart-TVs liegt hauptsächlich in ihren integrierten Sprachassistenten, kontinuierlichen Systemupdates und der bequemen Netzwerkzugangsfähigkeit. Allerdings benötigt das Betriebssystem, das diese Funktionen unterstützt, selbst Speicherplatz, und die meisten Smart-TVs haben bei der Auslieferung eine überraschend niedrige Speicherkapazität.
In der Regel haben neue Smart-TVs eine Speicherkapazität von nur etwa 8 GB, wobei das System selbst einen erheblichen Teil davon in Anspruch nimmt. Bei Samsung Smart-TVs beispielsweise nehmen die Systemdateien oft etwa 20 % des gesamten Speicherplatzes ein. Daraus ergibt sich, dass den Nutzern tatsächlich oft weniger als 7 GB zur Installation von Anwendungen und zur Speicherung von Daten zur Verfügung stehen.
Speicherplatz wird durch mehrere Faktoren kontinuierlich beansprucht
Neben dem Betriebssystem gibt es viele Faktoren, die den Speicherplatz eines Smart-TVs kontinuierlich beanspruchen. Eine der häufigsten Quellen sind vorinstallierte Anwendungen, auch bekannt als „Werkssoftware“ in der Branche. Diese Anwendungen benötigen bereits eine beträchtliche Menge an Speicherplatz. Zusammen mit den Anwendungen, die die Nutzer später selbst installieren, wird der Speicherplatz weiter eingeschränkt.
Eine weitere, weniger offensichtliche Quelle für den Speicherverbrauch sind Cache- und temporäre Daten. Verschiedene Anwendungen auf dem Smart-TV speichern zur Verbesserung der Leistung automatisch einige temporäre Daten im Hintergrund. Mit der zunehmenden Anzahl der von den Nutzern verwendeten Anwendungen kumulieren sich diese Cache-Daten und der beanspruchte Speicherplatz wächst.
Cache leeren und Anwendungen deinstallieren kann Speicher freigeben
Um das Problem des unzureichenden Speicherplatzes zu lösen, können Nutzer auf verschiedene Weise Speicher freigeben. Der einfachste Weg ist, den Cache und die temporären Daten der Anwendungen zu leeren. Die meisten Smart-TVs bieten diese Funktion im Einstellungsmenü an, die Vorgehensweise variiert je nach Marke und Modell, ist jedoch insgesamt nicht schwierig. Es ist zu beachten, dass das Leeren des Caches die Anwendung selbst nicht löscht und diese Methode nicht von Dauer ist, da mit der weiteren Nutzung des Nutzers die Cache-Daten erneut generiert werden.
Eine gründlichere Lösung besteht darin, Anwendungen zu deinstallieren. Nutzer sollten zunächst selten verwendete Anwendungen löschen, insbesondere die sogenannten „Werkssoftware“. Es wird empfohlen, die Anwendungsliste durchzugehen und alle Anwendungen, die in den letzten drei Monaten nie geöffnet wurden, können in der Regel sicher deinstalliert werden. Bei einigen vorinstallierten Anwendungen kann es jedoch aufgrund von Einschränkungen durch den TV-Hersteller sein, dass Nutzer diese nicht auf regulärem Weg deinstallieren können und sie müssen möglicherweise die Bedienungsanleitung konsultieren oder nach anderen Möglichkeiten suchen.
| Artikel | Spezifikation |
|---|---|
| Werksseitige Speicherkapazität | ca. 8 GB |
| Systemnutzungsanteil (am Beispiel von Samsung) | ca. 20 % |
| Verfügbarer Speicher für Nutzer | weniger als 7 GB |
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