Qualcomm gab am 21. August bekannt, dass der Präsident von Motorola Mobility, Sergio Buniak, zum neuen Executive Vice President (EVP) ernannt wurde. Er wird die umfassende Verantwortung für das Geschäft mit KI-Endgeräten wie Smartphones, Personal Computern, intelligenten tragbaren Geräten und erweiterter Realität (XR) übernehmen und direkt an den Präsidenten und CEO von Qualcomm, Cristiano Amon, berichten.
Berichten zufolge wird Buniak am 2. September offiziell sein Amt antreten und gleichzeitig General Manager der Abteilung für mobile, Computer- und persönliche KI-Geschäfte sein. Diese Abteilung wurde aus der ehemaligen Abteilung für mobile, Computer- und XR-Geschäfte umstrukturiert, und Buniak wird Alex Katouzian ersetzen, der im Mai zu Intel gewechselt ist, um das Geschäft mit der auf generativen KI basierenden Snapdragon-Plattform auszubauen.
Buniaks Ernennung wird Qualcomms Entwicklung im Bereich KI vorantreiben
Was die Person selbst betrifft, so ist Buniaks Kernlaufbahn im Bereich Endgeräte und Vertrieb angesiedelt, nicht im Bereich Chip-Technologie. Während seiner Zeit bei Motorola leitete er das „Gladiator-Projekt“, das die Versandzahlen im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 23 % in die Höhe trieb und einen historischen Rekord von 57 Millionen Geräten erreichte, wobei der Anteil an hochwertigen Produkten von 5 % auf über 20 % anstieg. Das Razr-Falt-Smartphone zog sogar etwa 20 % der Apple-Nutzer zu Motorola.
Darüber hinaus erklärte Qualcomm-CEO Amon: „Buniak ist ein erfahrener Manager mit über 30 Jahren Erfahrung in der Mobilfunkbranche, der erfolgreich ein globales Geschäftssystem für Verbraucher-Endgeräte aufgebaut hat. Wir erwarten, dass er die Chancen der generativen KI-Ära nutzen kann, um die Erlebnisgrenzen auf der Grundlage der Snapdragon-Plattform weiter auszudehnen.“
Es ist bemerkenswert, dass Qualcomm im Juni dieses Jahres offiziell eine Strategie für Rechenzentren veröffentlicht hat und den Eintritt in den KI-Servermarkt angekündigt hat. Ob Buniak Qualcomm helfen kann, in der KI-Ära einen größeren Marktanteil zu erobern, wird sich in den nächsten zwei Jahren zeigen, wenn die Snapdragon-Plattform ihre Endprodukte präsentieren kann.

