Microsoft bestätigt .NET Framework Update beeinträchtigt Druck- und PDF-Exportfunktionen in Windows 10 und 11

In letzter Zeit haben einige Benutzer des Microsoft Windows-Systems berichtet, dass nach der Installation des neuesten .NET Framework-Updates die Druckfunktion des Systems sowie die PDF-Dateiexportfunktion abnormal sind. Betroffen sind mehrere Versionen von Windows 10 und Windows 11, wobei einige Anwendungen, die auf dem Windows Presentation Foundation (WPF)-Framework basieren, beim Verarbeiten bestimmter Schriftinhalte Fehler aufweisen. Microsoft hat bestätigt, dass das Problem untersucht wird und plant, eine langfristige Lösung durch nachfolgende Systemupdates bereitzustellen.

Problem stammt von .NET Framework-Update, das im August dieses Jahres veröffentlicht wurde

Das Problem geht auf ein .NET Framework-Update zurück, das Microsoft am 11. August 2026 veröffentlicht hat. Die betroffenen Geräte umfassen Computer, die Windows 11 in den Versionen 23H2, 24H2, 25H2 und 26H1 ausführen, sowie Geräte, die Windows 10 in den Versionen 21H2 und 22H2 verwenden. Auch die Versionen .NET Framework 3.5 und .NET Framework 4.8.1 im System sind betroffen.

Die Probleme, auf die Benutzer stoßen, konzentrieren sich hauptsächlich auf Szenarien wie die Dateiverarbeitung, das Drucken und den PDF-Export. Einige Software, die auf WPF-Technologie basiert, bricht den Betrieb ab und zeigt die Fehlermeldung „System.IO.FileFormatException“ an, wenn versucht wird, Daten mit bestimmten Schriftarten zu verarbeiten. Da WPF ein seit langem verwendetes Grafik-Interface-Entwicklungsframework im Windows-System ist, sind viele professionelle Softwareanwendungen und Unternehmensanwendungen auf diese Technologie angewiesen. Daher beschränkt sich die Auswirkung dieses Updates nicht nur auf gewöhnliche Druckszenarien, sondern könnte auch die Ausführung von Software in bestimmten Büro- und Produktionsumgebungen beeinträchtigen.

Neue Sicherheitsmechanismen führen zu Fehlalarmen im System

Microsoft hat erklärt, dass diese Anomalie mit einem neuen Sicherheitsmechanismus im Update zusammenhängt. Dieser Mechanismus sollte ursprünglich Sicherheitsanfälligkeiten beheben, die von Angreifern ausgenutzt werden könnten, um bösartigen Code über Netzwerkpfade in das System einzuschleusen. Nach der Verbesserung der Sicherheitsfunktionen kam es jedoch zu Fehlalarmen im System, die dazu führten, dass einige legitime Anfragen zum Zugriff auf die Schriftartdatenbank blockiert wurden, was zu abnormalen Anwendungen führte.

Derzeit können Softwareentwickler das Problem vorübergehend beheben, indem sie die Konfigurationsdatei der Anwendung ändern. Entwickler können den Schalter „Switch.MS.Internal.TtfDelta.DisableCmapAndSbitOverflowProtection“ aktivieren, um den entsprechenden Schriftartschutzmechanismus zu deaktivieren und einige Funktionen wiederherzustellen. Diese Methode verringert jedoch gleichzeitig die ursprüngliche Schutzfähigkeit gegen Sicherheitsanfälligkeiten, weshalb sie nicht als langfristige Lösung geeignet ist.

Posten Spezifikationen
Betroffene Betriebssystemversionen Windows 11 23H2, 24H2, 25H2, 26H1; Windows 10 21H2, 22H2
Betroffene .NET Framework-Versionen 3.5, 4.8.1
Datum der Veröffentlichung des auslösenden Updates 11. August 2026
Betroffene Funktionen Druckfunktion, PDF-Exportfunktion, Dateiverarbeitungsfunktion
Fehlermeldung System.IO.FileFormatException
Vorübergehender Lösungsschalter Switch.MS.Internal.TtfDelta.DisableCmapAndSbitOverflowProtection
Originalinhalt
Dieser Artikel ist die deutsche Fassung eines Originalbeitrags von TechRitual.
Stein Yep
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