General Motors (GM) hat kürzlich angekündigt, dass sie zwei neue Infotainmentsysteme für ihre Trucks einführen werden, die Unterstützung für CarPlay und Android Auto in einem fensterbasierten Format bieten, wobei der Anzeigebereich außerhalb der nativen Benutzeroberfläche eingeschränkt sein wird. Dies bedeutet, dass das Unternehmen schrittweise die Entscheidung revidiert, die Unterstützung für CarPlay im Jahr 2023 zurückzuziehen, und stattdessen eine „geteilte Anzeige“ einführt, die es beiden Plattformen ermöglicht, neben dem nativen System zu existieren. Dieser Schritt reagiert auch auf die Beschwerden der Nutzer über die Komplexität der Benutzeroberfläche im Fahrzeug und erfüllt die neuen Anforderungen der Regierung an die Touch-Bedienung im Auto.
GM weist darauf hin, dass diese neue Benutzeroberfläche speziell für Trucks entworfen wurde, wobei CarPlay und Android Auto jeweils ein eigenes Fenster erhalten, das nicht den gesamten Bildschirm einnimmt. In der Gestaltung möchte der Automobilhersteller vermeiden, dass Nutzer während der Fahrt durch zu viele Bedienebenen abgelenkt werden, weshalb die Benutzeroberfläche so konzipiert ist, dass mehrere Anwendungen gleichzeitig angezeigt werden können, während die Kernfunktionen weiterhin vom nativen System gesteuert werden. Diese Strategie resultiert aus Überlegungen zur langfristigen Entwicklung von vernetzten Fahrzeugen und spiegelt die Richtung wider, die GM in den kommenden Jahren für verschiedene Fahrzeugmodelle einschlagen möchte.
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass das Interesse der Regierung an den Touch-Oberflächen von Fahrzeugen zunimmt, wobei die EU und China Anforderungen an die physische Gestaltung bestimmter Bedienelemente stellen, um das Risiko von Ablenkungen während der Fahrt zu verringern. Dieser Hintergrund zwingt GM, ein Gleichgewicht zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit zu finden, weshalb die Entscheidung für eine geteilte Anzeige getroffen wurde, die gleichzeitig die native Benutzeroberfläche beibehält. Langfristig könnten diese Anpassungen die Softwarestrategie und das Kundenerlebnis anderer Fahrzeugmodelle beeinflussen.
Gleichzeitig gibt es Gerüchte, dass GM seit 2023 weiterhin versucht, CarPlay und Android Auto beizubehalten, jedoch bei Elektrofahrzeugen nach wie vor Einschränkungen bestehen. Die neuen Modelle Silverado und Sierra könnten ab dem Modelljahr 2027 eine neue Softwareerfahrung auf Basis von Android Automotive/Google bieten und dabei eine Vielzahl physischer Bedienelemente im Innenraum beibehalten, um die Bedienung zu erleichtern. Diese Veränderungen zeigen, dass GM versucht, einen akzeptablen Kompromiss zwischen traditionellen projizierten Benutzeroberflächen und fortschrittlichen nativen Systemen zu finden.
Die Details zur Implementierung der neuen Benutzeroberfläche sind derzeit noch nicht vollständig veröffentlicht, aber erste Informationen deuten darauf hin, dass Silverado und Sierra im neuen Fenster-Modus Unterstützung für Android Auto und CarPlay bieten werden, während Teile des nativen Infotainmentsystems seitlich angezeigt werden, um es den Fahrern zu erleichtern, Fahrzeugkomponenten und Projektionsfunktionen gleichzeitig zu steuern. Experten sind der Meinung, dass diese Designrichtung dazu beitragen kann, Ablenkungen durch Multitasking zu reduzieren, aber das tatsächliche Nutzungserlebnis wird erst nach der offiziellen Markteinführung klar sein.
GM integriert Android Auto und CarPlay in neue Modelle; die Strategie der geteilten Anzeige und der Beibehaltung der nativen Benutzeroberfläche muss beobachtet werden
Colin McCormick, der interne Verantwortliche bei General Motors, erklärte in einem Medieninterview, dass dieses Konzept der „beste Kompromiss“ sei, da die Nutzer nicht mehr zwischen der projizierten und der nativen Benutzeroberfläche wählen müssen, und das Design der Benutzeroberfläche während der Fahrt klarere Bedienwege bietet. Diese Aussage spiegelt wider, dass GM bedarfsorientiert handelt und ein langfristiges Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und plattformübergreifender Unterstützung sucht. Ob andere Modelle diesem Ansatz folgen werden, wurde von offizieller Seite noch nicht klar angekündigt.
Obwohl die benzinbetriebenen Modelle das projizierte System beibehalten, ist die Projektionsfunktion bei einigen Elektrofahrzeugen, wie dem in diesem Jahr eingeführten neuesten Chevy Bolt, noch nicht vollständig zurückgekehrt, was zeigt, dass GMs Softwarestrategie weiterhin Unterschiede aufweist. Wenn die Modelle Silverado und Sierra 2027 tatsächlich mit einer neuen Softwareerfahrung auf den Markt kommen, wird dies ein wichtiges Beispiel für GMs Fähigkeit zur Verwaltung vielfältiger Benutzeroberflächen darstellen. Auf der Designseite bietet das neue System mehrere Bedienelemente und verstärkt die physischen Bedienoptionen, um unterschiedlichen Fahrbedürfnissen und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
| Artikel | Spezifikationen | Bemerkungen |
|---|---|---|
| Modell | 2027 Chevrolet Silverado | Neue Benutzeroberfläche unterstützt CarPlay / Android Auto in geteilten Fenstern |
| Modell | 2027 GMC Sierra | Verwendet ebenfalls geteilte Anzeige und Koexistenz mit der nativen Benutzeroberfläche |
| System | Android Automotive / Google integriert | Implementierung für neue Modelle |
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass GM auf die Bedürfnisse der Nutzer und die neuen Anforderungen der Regierung an die Fahrzeugkontrolle mit einer geteilten Anzeige und der Koexistenz beider Plattformen reagiert. Diese Strategie treibt das Ökosystem der Fahrzeugsoftware in eine flexiblere Integrationsrichtung und behält gleichzeitig die Kernfunktionen der nativen Benutzeroberfläche bei, was kurzfristig die Möglichkeit eröffnet, ein Referenzmodell für andere große Automobilhersteller zu werden. Das tatsächliche Nutzererlebnis und die Auswirkungen auf die Fahrzeugkontrolle müssen jedoch nach der Markteinführung der neuen Modelle weiter getestet und bewertet werden.

