iPhone Ultra verzichtet auf Apple Pencil Unterstützung – Bloomberg sieht Konflikt mit Jobs‘ Vision

Bloomberg berichtete gestern, dass Apple intern in Erwägung zog, für das kommende iPhone Ultra einen speziellen Apple Pencil zu entwickeln, sich letztendlich jedoch gegen den Plan entschied. Bloomberg-Reporter Mark Gurman nannte drei Gründe, wobei einer davon war, Konflikte mit der Position zu vermeiden, die Steve Jobs bei der Vorstellung des ersten iPhones vertrat. Diese Überlegung war jedoch mit Sicherheit nicht der entscheidende Faktor.

Ein kürzerer Apple Pencil, der mit dem iPhone Ultra verwendet werden kann, erscheint auf den ersten Blick tatsächlich als eine ansprechende Idee. Das Gerät ist im Grunde ein Smartphone, das sich in ein iPad mini verwandeln kann, weshalb es logisch erscheint, ihm einige ähnliche Funktionen zu verleihen. Samsung stattete sein Galaxy Note, das 2011 auf den Markt kam, mit einem S Pen aus. Die Idee damals war, das Gerät teilweise als Ersatz für ein Notizbuch zu nutzen, und obwohl das Produkt 2021 eingestellt wurde, hat es über die Jahre eine treue Nutzerbasis aufgebaut.

Drei Überlegungen, warum Apple den Pencil-Plan aufgegeben hat

Mark Gurman nannte drei Gründe, warum Apple letztendlich von der Idee Abstand nahm. Erstens würde die Platzierung des Pencils an der Seite des Geräts und nicht an der Oberseite das Halten des Geräts erschweren; zweitens widerspricht dies der Ansicht von Steve, dass ein Stylus ein minderwertiger Ersatz für den Finger ist; drittens würde ein Stylus unschöne Spuren auf dem Bildschirm hinterlassen.

Bezüglich des ersten Grundes wäre die Platzierung des Stylus an der Oberseite tatsächlich eine praktikable Lösung, weshalb dies nicht als Hauptanliegen gelten kann. Obwohl dies ein extrem kompaktes Design erfordern würde, wäre es wahrscheinlich dennoch funktionsfähig. Was den zweiten Grund betrifft, so richtete sich Steves damaliger Widerstand nicht gegen die Möglichkeit, dass Smartphones einen Stylus verwenden, sondern gegen die Notwendigkeit, dass die damaligen Modelle auf einen Stylus angewiesen waren. Die Entwicklung des iPhones, das flüssig mit dem Finger bedient werden kann, war der Durchbruch dieser Zeit. Darüber hinaus sprach Steve damals auch gegen die Einführung eines Touchscreens bei Macs aufgrund ergonomischer Bedenken, aber der Markt erwartet dennoch, dass das kommende MacBook Pro-Modell mit einem Touchscreen ausgestattet wird, was zeigt, dass Apple nicht zögert, die Position seines Mitbegründers zu überdenken.

Die Haltbarkeit von faltbaren Bildschirmen als echtes Hindernis

Der dritte Grund ist wahrscheinlich der entscheidende Faktor für das Scheitern des Plans. Die Oberfläche von faltbaren Bildschirmen ist zwangsläufig dünner und weicher als die Bildschirme bestehender Geräte. Berichten zufolge wartete Apple eine beträchtliche Zeit, um das erste faltbare iPhone auf den Markt zu bringen, da Bedenken hinsichtlich des Aussehens und der Haltbarkeit des Bildschirms bestanden. Wenn der Apple Pencil wiederholt über den Bildschirm kratzt, würde dies ein Risiko für beide darstellen.

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Artikel Spezifikationen
Produktkategorie Faltbares Smartphone
Kompatibilität mit Eingabegeräten Apple Pencil (Plan eingestellt)
Bildschirmtyp Faltbarer Bildschirm (dünner, weicher)

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Originalinhalt
Dieser Artikel ist die deutsche Fassung eines Originalbeitrags von TechRitual.
Stein Yep
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