Nach der aktuellen Zeit sollte das Samsung Galaxy Z Fold8 das erste faltbare Smartphone im Android-Ökosystem sein. Es ist nun kürzer und breiter, und im zusammengeklappten Zustand hat es eine fast quadratische Form, die an einen Reisepass erinnert; im aufgeklappten Zustand hat der innere Bildschirm von zuvor fast 1:1 auf das klassische 4:3-Format gewechselt. Samsung Galaxy Z Fold8 beeindruckt vor allem durch sein Design, das in Bezug auf Industriedesign als das derzeit schönste faltbare Smartphone gilt. Inmitten vieler „großen runden Kameras“ und iPhone-ähnlicher Designs hat Samsung durch jahrelange Beständigkeit seinen eigenen Stil gefunden.
Man muss nicht lange nach dem Logo suchen, um in einer Reihe von Smartphones zu erkennen, welches von Samsung stammt. Die robusten und klaren Linien des Gehäuses, kombiniert mit der kühlen Haptik von Glas und Metall, harmonieren unerwartet gut mit der mechanischen Struktur des faltbaren Bildschirms und verleihen dem Z Fold8 ein reines technologisches Gefühl.
Besonders bemerkenswert ist, dass diese Wiedererkennbarkeit nicht auf Kosten der Handlichkeit geht. Das gesamte Gewicht des Samsung Z Fold8 beträgt nur 201 Gramm, und die Dicke im aufgeklappten Zustand beträgt 4,5 mm, was einen beeindruckenden ersten Eindruck hinterlässt.
Neben der physischen Bildschirmgröße ist auch die Art der Inhaltsdarstellung entscheidend
Ein neues Produktformat muss, um mainstreamfähig zu werden, nicht nur durch technische Daten überzeugen. Es muss schön und raffiniert genug sein, damit die Menschen es täglich in die Hand nehmen möchten. Das äußere Design beantwortet nur die Frage, warum Verbraucher es aufheben sollten; die entscheidende Frage für die langfristige Nutzung hängt jedoch vom aufgeklappten Bildschirm ab.
Seit der Einführung faltbarer Bildschirme folgt das große Faltformat einer festen Logik: Zuerst muss sichergestellt werden, dass es im zusammengeklappten Zustand ein normales Smartphone ist, bevor man über den großen Bildschirm im aufgeklappten Zustand nachdenkt. Wenn man sich vorstellt, wie man mit einem Flachbild-Smartphone Videos schaut oder Nachrichten beantwortet, wird der faltbare Bildschirm zwangsläufig lang und schmal, und beim Aufklappen entlang der mittleren Achse wird der innere Bildschirm natürlich fast quadratisch. Seit der Einführung des ursprünglichen Galaxy Fold im November 2019 haben die meisten faltbaren Smartphones, einschließlich der Samsung-Modelle, dieses Designkonzept beibehalten, aber mit der schrittweisen Lösung relevanter Probleme hat sich das fast 1:1-Verhältnis des inneren Bildschirms als begrenzt herausgestellt.
Obwohl dieser Bildschirm eine beträchtliche Fläche hat, treten beim Abspielen von 16:9-Videos deutlich schwarze Balken oben und unten auf; beim Betrachten von Fotos und Comics nimmt das Bild oft nur den zentralen Bereich ein; während horizontale Spiele zwar eine größere physische Fläche bieten, bleibt das fast quadratische Sichtfeld dennoch eng, und selbst das Drehen des Bildschirms verliert aufgrund des zu nahen 1:1-Verhältnisses viel von seiner Bedeutung.
Man sollte sich fragen, ob man ein faltbares Smartphone kauft, um „einen größeren Bildschirm“ zu haben, oder um ein größeres Bild, eine vollständigere Inhaltsdarstellung und ein Seherlebnis zu genießen, das ein Flachbild-Smartphone nicht bieten kann. Die physische Größe des Bildschirms ist nur die Oberfläche; ob der Inhalt diesen Bildschirm besser nutzen kann, entscheidet darüber, ob faltbare Bildschirme in Zukunft weiter verbreitet werden können.
Das 4:3-Format verändert die Beziehung zwischen Bildschirm und Inhalt
Was das Samsung Z Fold8 verändert, ist die Beziehung zwischen diesem großen Bildschirm und dem Inhalt. Nach dem Wechsel zum 4:3-Format ist das Anschauen von Inhalten auf dem aufgeklappten Telefon tatsächlich angenehmer als zuvor. Beim Spielen von Spielen im Querformat wird das Bild nicht mehr durch die fast quadratischen Grenzen eingeschränkt, und das gesamte Sichtfeld wirkt viel offener; wenn man das Telefon aufrecht hält, um kurze Videos anzusehen, ist das vertikale Verhältnis natürlicher als der frühere fast 1:1-Innenbildschirm, und Personen und Bilder erhalten endlich mehr Raum zur Darstellung. Natürlich zeigt das 4:3-Format nicht mehr Inhalte an, sondern präsentiert sie auf eine natürlichere Weise.
Im Querformat ähnelt es eher einem kleinen Tablet, das sich gut für Spiele, Videos, Fotos und Split-Screen-Betrieb eignet; im Hochformat hingegen ähnelt es mehr einem Buch, einer Zeitschrift oder einem Dokument. Die beiden Ausrichtungen haben endlich klare Unterschiede, und die Benutzer können je nach Inhalt die wirklich passende Halteweise wählen. Das ist eigentlich die Bedeutung von „breit faltbar“. Breit faltbar kann neu definieren, was der faltbare Bildschirm priorisieren sollte; wenn man in der Lage ist, diesen großen Bildschirm für den Konsum von Inhalten voll auszunutzen, kann man die Vorteile des 4:3-Bildschirms umso mehr spüren.
Hardware geht in die nächste Generation, Software muss noch optimiert werden
Derzeit ist das Samsung Galaxy Z Fold8 bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, und viele Drittanbieter-Apps haben sich bereits an diesen Bildschirm angepasst. Beispielsweise unterstützt Xiaohongshu jetzt das Zoomen mit zwei Fingern, um die Anzahl der Inhalte anzupassen, sodass Benutzer die Größe nach ihren Bedürfnissen einstellen können; Bilibili hat ebenfalls auf eine neue Version aktualisiert, die vollständige Anzeige im Quer- und Hochformat unterstützt, jedoch wird der Inhalt beim Wechsel zwischen Quer- und Hochformat neu geladen. Das angenehmste am Z Fold8 ist, dass man je nach Szenario zwischen Quer- und Hochformat wählen kann, während frühere faltbare Bildschirme, egal wie sie gedreht wurden, nicht aus dem fast 1:1-Verhältnis entkommen konnten.
Bis jetzt hat Android jedoch noch kein vollständiges Optimierungssystem für breite Faltformate, was auch dazu führt, dass die eigenen Anwendungen von Samsung noch keine einheitliche Interaktionslogik für breite Bildschirme entwickelt haben.
Ein Beispiel: Wenn man den „App Store“ öffnet, bleibt die untere Leiste die traditionelle Navigationsleiste; wenn man „Samsung Life Assistant“ öffnet, wird die untere Leiste zu einem kompakteren Blasendesign; und wenn man Samsung Notes und die Galerie öffnet, verschwindet die untere Leiste wieder, und die Hauptfunktionen werden an die Seite des Bildschirms verschoben. Jede dieser Designs hat ihren eigenen Grund, aber wenn sie gleichzeitig auf demselben Telefon erscheinen, wird der Benutzer dennoch Unterschiede spüren. Jedes Mal, wenn man eine Anwendung öffnet, können sich Navigationsposition, visuelle Dichte und Bedienlogik ändern, was zeigt, dass verschiedene Anwendungen noch auf der Suche nach einer geeigneten Designsprache für große Bildschirme sind.
Angesichts des neuen breiten Faltformats sollten Anwendungen einer einheitlichen, stabilen und vorhersehbaren Interaktionsregel folgen. Branchenquellen berichten, dass neben Samsung auch Apple und Xiaomi planen, ihre eigenen breiten Faltmodelle herauszubringen. Je mehr Hersteller hinzukommen, desto benutzerfreundlicher wird das breite Faltformat.
Derzeit hat das Z Fold8 bereits bewiesen, dass breite Faltformate ein ausgereiftes Design und eine klare Markenidentität haben können und auch sichtbare Verbesserungen für Inhalte bringen. Auf der Hardware-Ebene hat es die Voraussetzungen, um mainstreamfähig zu werden. Wenn man das Samsung Galaxy Z Fold8 zum ersten Mal in die Hand nimmt, wird man durch das Design den Eindruck gewinnen, dass breite Faltformate sehr wahrscheinlich die zukünftige Hauptströmung im Bereich der großen Faltgeräte sein werden. Es ist elegant genug und hat die Markenidentität, die Samsung über viele Jahre hinweg aufgebaut hat. Nach dem Aufklappen bestätigt der 4:3-Bildschirm erneut, dass diese Formveränderung nicht nur dazu dient, Neuheit zu erzeugen; ob beim Spielen im Querformat, beim Ansehen von Videos oder beim Lesen im Hochformat, alles ist näher an dem, was man sich von einem faltbaren Bildschirm erwartet.
Allerdings wird man beim Wechsel zwischen den Anwendungen feststellen, dass die Branche sich noch in einer Übergangsphase zwischen Alt und Neu befindet. Breite Faltformate werden möglicherweise nicht sofort dazu führen, dass faltbare Bildschirme in mehr Taschen gelangen, könnten aber die zukünftige Standardform für große Faltgeräte werden. Das Samsung Z Fold8 hat bereits auf der Hardware-Ebene eine Antwort gegeben; die verbleibenden Fragen hängen davon ab, wann Android in der Lage sein wird, ein ebenso ausgereiftes Software-Ökosystem für diesen Bildschirm zu schaffen.
| Artikel | Spezifikationen |
|---|---|
| Gehäusegewicht | 201 Gramm |
| Ausgeklappte Dicke | 4,5 mm |
| Innenbildschirmverhältnis | 4:3 |
| Video-Wiedergabeverhältnis | 16:9 |
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