Samsung hat beschlossen, die variable Blenden-Technologie nicht wieder in seiner Galaxy S27 Serie zu verwenden. Laut Brancheninsidern, die am 12. August berichteten, hat Samsung entschieden, die variable Blende nicht in seinen Galaxy Smartphones zu integrieren, weshalb erwartet wird, dass die im ersten Halbjahr nächsten Jahres erscheinende Samsung S27 Serie diese Technologie nicht haben wird. Zuvor hatte Samsung zusammen mit mehreren Kameramodul-Partnern, darunter Samsung Electronics und MCNEX, an der Entwicklung der variablen Blende gearbeitet, wobei Brancheninsider glauben, dass dieser Schritt ursprünglich dazu gedacht war, diese Funktion in die Hauptkamera zukünftiger Galaxy Smartphones zu integrieren.
Die Funktionsweise der variablen Blende besteht darin, die Lichtmenge zu regulieren, die den Bildsensor erreicht. Sie kann bei ausreichendem Licht die einfallende Lichtmenge reduzieren und in dunklen Umgebungen erhöhen. Durch die Kontrolle von Belichtung und Tiefenschärfe kann diese Technologie helfen, klarere und schärfere Bilder zu erstellen, weshalb sie in der Kameratechnologie weit verbreitet ist. Für Smartphones ist der tatsächliche Wert dieser Hardware jedoch umstritten.
Samsung S27 Serie wird weiterhin auf bestehende Kameratechnologie setzen
Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Samsung die variable Blende ausprobiert. Bereits in den 2018 und 2019 veröffentlichten Modellen Samsung S9 und Samsung S10 kam eine variable Blendenkamera zum Einsatz. Seit 2020 hat das Unternehmen jedoch diese Hardware-Funktion eingestellt und verlässt sich stattdessen auf Software-Bildverarbeitung, um die Aufnahmequalität zu verbessern.
Für Verbraucher hat diese Entscheidung jedoch keine großen Auswirkungen. Die Anwendungsmöglichkeiten der variablen Blende auf Smartphones sind ohnehin begrenzt, und die meisten Nutzer verlassen sich mehr auf die durch Computational Photography erzielten Ergebnisse. Die Entscheidung von Samsung, diese Technologie aufzugeben, bedeutet, dass die Samsung S27 Serie weiterhin auf bestehende Kameralösungen setzen wird, um die Aufnahmeerfahrung durch Software-Optimierungen zu verbessern, während mehr Ressourcen in die Kostenkontrolle und andere differenzierte Funktionen investiert werden.
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